Rolf Lassgard & seine Synchronstimme Douglas Welbat
Beruf: Schauspieler
Geburtstag: 29.03.1955
Geboren in: Östersund
Staatsangehörigkeit: Schweden
Größe: 193cm
Partnerin: Birgitta Lassgård
Persönliches:
Rolf Holger Lassgård wuchs in einem eher ländlich geprägten Umfeld auf. Mit seiner Partnerin Birgitta, die er Anfang der 1980er Jahre kennenlernte, hat er drei Kinder. In Interviews beschreibt er sich selbst als bodenständig, ruhig und eher zurückhaltend. Trotz seiner großen Popularität legt er großen Wert auf ein geschütztes Privatleben und vermeidet nach Möglichkeit das Rampenlicht jenseits seiner Auftritte vor der Kamera oder auf der Bühne.
Schon früh zeigte sich Lassgårds Interesse für das Schauspiel. Als Jugendlicher spielte er in Laientheatergruppen mit und entdeckte dort seine Leidenschaft für die darstellende Kunst. 1975 nahm er schließlich seine Ausbildung an der renommierten Schauspielschule in Malmö auf, die er 1978 erfolgreich abschloss. Direkt im Anschluss erhielt er ein Engagement am Skånska Teatern in Landskrona, wo er in zahlreichen klassischen und modernen Stücken mitwirkte. Rollen in Werken von Shakespeare und Brecht stärkten sein handwerkliches Fundament und machten ihn in der schwedischen Theaterszene schnell bekannt.
Durchbruch:
Während die 1980er Jahre vor allem vom Theater geprägt waren, verlagerte sich Lassgårds Arbeit in den 1990er Jahren zunehmend auf Film und Fernsehen. Eine entscheidende Popularität erlangte er durch die Darstellung des Kommissars Kurt Wallander in den Verfilmungen der Henning-Mankell-Romane. Diese Rolle machte ihn weit über die Grenzen Schwedens hinaus bekannt, insbesondere auch im deutschsprachigen Raum.
Entwicklung:
Auch seine Filmkarriere setzte er fort und überzeugte in zahlreichen bedeutenden Produktionen. Dazu gehören unter anderem der Thriller „Die Spur der Jäger“ („Jägarna“, 1996), das Drama „Das Glück kommt morgen“ („Under solen“, 1998), das international beachtete Werk „Nach der Hochzeit“ (2006) sowie das vielgelobte Filmdrama „Sturm“ (2009). Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war die Rolle des grummeligen, aber warmherzigen Protagonisten in „Ein Mann namens Ove“ (2015), die ihm weltweit Anerkennung einbrachte.
Auch in Fernsehproduktionen blieb er präsent und zeigte dort seine enorme Bandbreite. Ob als Psychologe Sebastian Bergman, in skandinavischen Dramaserien wie „Blackwater“ oder in humorvollen Formaten – Lassgård bewies immer wieder seine Wandlungsfähigkeit und zählt heute zu den vielseitigsten Schauspielern Skandinaviens.
Preise:
7 Auszeichnungen & 12 Nominierungen
Für seine Leistungen wurde Rolf Lassgård mehrfach geehrt. Besonders herausragend sind seine Guldbagge-Auszeichnungen – der wichtigste schwedische Filmpreis. Er erhielt den Preis unter anderem für „Min store tjocke far“ (1992) sowie für seine außergewöhnliche Darstellung in „Ein Mann namens Ove“ (2016). Auch auf internationaler Ebene fand er Anerkennung, unter anderem mit dem Preis für den besten Schauspieler beim Seattle International Film Festival sowie Nominierungen bei den European Film Awards. Darüber hinaus wurde er 2017 mit der schwedischen königlichen Medaille „Litteris et Artibus“ ausgezeichnet, eine besondere Ehrung für Verdienste in Kunst und Kultur. Ein Ehrenpreis der schwedischen Kinobetreiber würdigte zusätzlich seinen Beitrag zur nationalen Filmlandschaft.
Filmographie
Einige seiner besten und bekanntesten Filme & Serien haben wir hier aufgelistet:
2025: Petra geht baden
2021: Ein großes Versprechen
seit 2018: Jäger – Tödliche Gier (Fernsehserie, 12 Folgen)
2017: Downsizing
2015: Ein Mann namens Ove
2011–2015: Dag (Fernsehserie, 26 Folgen)
2011: Die Nacht der Jäger
2010: Sebastian Bergman (Fernsehreihe)
2010: Bella Block: Das schwarze Zimmer (Fernsehreihe)
2009: Ellas Geheimnis
2009: Sturm
2007: Wen man liebt
2006: Nach der Hochzeit
1998: Das Glück kommt morgen
1996: Die Spur der Jäger
1983: Limpan
Sprachproben
Douglas Welbat - Synchronstimme von Rolf Lassgård