Greg Kinnear & seine Synchronstimme Bernd Vollbrecht
Beruf: Schauspieler & Produzent
Geburtstag: 17.06.1963
Geboren in: Logansport | Indiana
Staatsangehörigkeit: USA
Größe: 178cm
Partnerin: Helen Labdon
Persönliches:
Gregory Buck „Greg“ Kinnear wurde in Indiana geboren. Sein Vater arbeitete als Diplomat, weshalb Kinnear einen Teil seiner Kindheit im Ausland verbrachte – unter anderem in Beirut, Athen und Rom. Diese frühen Ortswechsel prägten seinen Blick auf Menschen und Kulturen und förderten jene Offenheit, die später viele seiner Rollen auszeichnete. Nach der Schulzeit schrieb sich Kinnear an der University of Arizona ein und studierte Rundfunkjournalismus. Die Ausbildung vor und hinter der Kamera vermittelte ihm früh ein Gefühl für Timing, Sprache und Publikumswirkung. Noch vor seinem Schauspieldebüt sammelte er Erfahrungen als Moderator.
Neben Film und Fernsehen engagiert er sich gelegentlich für wohltätige Zwecke, ohne daraus öffentliches Kapital zu schlagen.
Durchbruch:
Seinen ersten Bekanntheitsgrad erlangte Kinnear Anfang der 1990er Jahre als Moderator der Entertainment-Show „Talk Soup“. Der Wechsel ins Kino gelang ihm 1995 mit der romantischen Komödie „Sabrina“. Der eigentliche Durchbruch folgte jedoch 1997 mit James L. Brooks’ „Besser geht’s nicht“: Als liebenswerter, sensibler Nachbar eines misanthropischen Schriftstellers spielte Kinnear gegen Typenklischees an und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.
Entwicklung:
In den folgenden Jahren bewies Kinnear bemerkenswerte Vielseitigkeit. Er pendelte zwischen Komödie und Drama, zwischen Mainstream und Independent-Kino. In „E-Mail für Dich“ zeigte er romantische Leichtigkeit, in „Pay It Forward – Gib dem Leben eine Chance“ emotionale Wärme, in „Auto Focus“ (2002) riskierte er mit einer düsteren Charakterstudie bewusst den Imagebruch. Später übernahm Kinnear vermehrt Fernsehrollen, etwa in der Serie „Rake“ oder in „House of Cards“, und arbeitete zunehmend als Produzent.
Preise:
13 Auszeichnungen & 20 Nominierungen
Für „Besser geht’s nicht“ wurde Kinnear 1998 für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert – bis heute seine prominenteste Einzelauszeichnung. Für „Little Miss Sunshine“ erhielt er gemeinsam mit dem Ensemble einen Screen Actors Guild Award. Hinzu kommen Nominierungen für Golden Globes und Kritikerpreise, die seine kontinuierliche Qualität unterstreichen. Auch ohne eine lange Liste an Solotrophäen gilt Kinnear als verlässlicher Charakterdarsteller, dessen Karriere von kluger Rollenwahl und handwerklicher Beständigkeit geprägt ist.
Filmographie
Einige seiner besten und bekanntesten Filme & Serien haben wir hier aufgelistet:
2025: Off the Grid - Außer Kontrolle
2023: You - Du wirst mich lieben (Fernsehserie, 3 Folgen)
2022: In with the Devil (Miniserie, 6 Folgen)
2021: Crisis
2019: Frankie
2018: House of Cards (Fernsehserie, 7 Folgen)
2017: Genauso anders wie ich
2016: Little Men
2014: Den Himmel gibt’s echt
2012: Love Stories
2011: Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum
2011: Die Kennedys (Miniserie, 8 Folgen)
2010: Mit Dir an meiner Seite
2010: Green Zone
2008: Flash of Genius
2008: Wen die Geister lieben
2008: Baby Mama
2007: Zauber der Liebe
2006: Unknown
2006: Little Miss Sunshine
2006: Fast Food Nation
2006: Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens
2005: Die Bären sind los
2005: Robots
2005: Mord und Margaritas
2004: Godsend
2003: Unzertrennlich
2002: Wir waren Helden
2002: Auto Focus
2001: Männerzirkus
1998: e-m@il für Dich
1997: Besser geht’s nicht
1997: A Smile Like Yours - Kein Lächeln wie Deins
1995: Sabrina
1988: Footballstar um jeden Preis
Sprachproben
Bernd Vollbrecht - Synchronstimme von Greg Kinnear hier einem witzigen Werbespot zu hören